Samstag, 30. März 2013

Volker Pispers - Kabarett zum Mitnehmen

Jetzt sagen Sie nicht, es ist schon wieder Dienstag
 Das sagt Volker Pispers immer vor seinem kurzen Kabarett Schnippsel auf WDR 2. Dort gibt es einen (fast) täglichen Podcast mit Beiträgen von Wilfried Schmickler, Becker & Jünemann, Dieter Nuhr, Fritz Eckenga und Volker Pispers. Die Audio Clips sind zwischen 2 bis 3 Minuten kurz und im typische Stil der betreffenden Macher gehalten: Dieter Nuhr räsoniert über das Leben und seine Untiefen, Volker Pispers entlarft scharfzüngig unsere Politiker und Becker & Jünemann schwadronieren gekonnt über das politische Alltagseinerlei.

Kabarett ist ein "Lebensmittel"
Ich gestehe, ich brauche Kabarett als Lebensmittel für mein Gehirn. Und es wirkt auch gut gegen Zombies, die unsere Gehirne ja ihrerseits als Nahrung benötigen ;-)
Hier geht es zur Webseite von Kabarett zum Mitnehmen. Dort findet man auch diesen Feed für den eigenen RSS Reader.

Mittwoch, 27. März 2013

E-Mail Interview Thorsten Ulrich Hülsberg

Thorsten Ulrich Hülsberg wurde 1971 in Leverkusen geboren. Nach dem Fachabitur absolvierte er eine Ausbildung zum Industriekaufmann und eine weitere zum Versicherungsfachmann. Bis zur Jahrtausendwende war er für verschiedene nationale und internationale Unternehmen im Bereich der Finanzdienstleistungen tätig. Danach wechselte er in den Bereich Kunst und Kultur und baute in dieser Zeit ein Internetportal für Kunst und Kreativität gekoppelt mit einer Galerie auf. Seit über einem Jahrzehnt tritt Thorsten Hülsberg nun auch schon selber als freischaffender Künstler im Bereich abstrakte Malerei, Digitales und Photographie in Erscheinung und bereiste im Rahmen einer Dokumentation über Kunst und Kultur in Europa diesen Kontinent. Außerdem baute er journalistische Internetplattformen, wie zum Beispiel fairschreiben.de oder auch den BALLacker auf. Alle diese Fähigkeiten bündelt er seit 2010 in seiner Agentur hÜlsberg - Die Sache mit dem Ü! – Die Agentur für Kunst, Kultur, Journalismus, Text, Fotografie, PR & SocialMedia in seiner Heimatstadt Leverkusen.

01) Thorsten, gleich zu Beginn unseres Email-Interviews stelle ich Dir die Frage alle Fragen: wie kamen Sie zur Kunst?

Mich hat sprichwörtlich die Muse geküsst und dies führte Ende des letzten Jahrtausends dazu, dass eine lange schlummernde Berufung, der ich bis dahin nur als Hobby gefolgt war, auch zu meinem beruflichen Lebensmittelpunkt wurde.

Titel: "Christ". Quelle: Thorsten Hülsberg.
Titel: "Christ". Quelle Thorsten Hülsberg.


02) Viel Dir die Entscheidung Künstler zu werden leicht?

Absolut!

03) Was hat Dich in Deinem beruflichen Leben entscheidend geprägt?

Meine Eltern. Meine kaufmännischen Ausbildungen. Meine Reise durch Europa. Der Drang immer wieder Neues zu entdecken und zu schaffen.

04) Viele Menschen glauben immer noch, das Künstler das Leben eines Bohémiens führen. Wie sieht der Arbeitsalltag eines Künstlers wirklich aus?

Zwischen 6.00 Uhr und 7.00 Uhr aufstehen. News schauen und frühstücken. Texten, Netzwerk pflegen und Kunst schaffen bis ca. 19.00 Uhr. Ein wenig Sport, Abendbrot und bis in den Abend / die Nacht weiter Texten und an Werken arbeiten. Dies in der Regel sieben Tage in der Woche, wobei natürlich auch noch der Haushalt, Einkäufe und ähnliches geschmissen werden will.

05) Was ist die treibende Kraft für Deine Kunstwerke? Der schöpferische Drang? Die Inspiration?

Meine Inspiration ist das Leben da draußen und der Drang besteht darin mit Menschen zu kommunizieren, was in künstlerischer Form, wie auch in journalistischer Form geschieht. Es geht darum Hinweise ohne erhobenen Zeigefinger zu geben.

06) An welchem Projekt arbeitest Du gerade?

Ein weiterer Teil meiner GRAUZONE. Aktueller Teil ist eine 40 qm Raumcollage an der sich gut 130 internationale Kreative mit DIN A 4 Beiträgen beteiligen, die auf eine erste von mir gestaltete Schicht aufgetragen werden. Außerdem werde ich bald schon mit 15>X<15 anfangen aber die Informationen hierzu bleiben vorerst noch mein Geheimnis.

Titel: "Thorsten U Huelsberg". Quelle: Thorsten Huelsberg.
Titel: "Thorsten U Huelsberg". Quelle: Thorsten Huelsberg.

 
07) Der PC ist ein wichtiges Werkzeug für Künstler. Dazu kommt noch das Internet. Diskussionsforen, Webseiten, Blogs und Datenbanken wie etwa artmight.com sind für viele unentbehrlich geworden. Wie stark nutzt Du für Deine Arbeit das Internet?

100 Prozent, mein Schaffen wäre ohne dieses Medium kaum denkbar, wobei es dann wahrscheinlich andere Wege geben würde, denn Wege findet man immer.

08) Du betreibst einen eigenen Blog. Wie nutzt Du dieses Medium?

Ich betreibe gleich mehrere Blogs und dies zu Informationszwecken und um Menschen zum Denken anzuregen aber natürlich auch um meine Kunst zu präsentieren.

09) Wie ist Deine Meinung zu den "neuen Medien", wie Facebook, Twitter, StudiVZ, Xing, und dergleichen?

Richtig eingesetzt ist es genial, erfordert aber ein hohes Maß an Selbstdisziplin und hier zweifel ich doch sehr daran, dass diese viele Leute mit sich bringen und dann kann es auf den verschiedensten Ebenen auch schnell zur Falle bzw. zum Fluch werden.

10) Wir leben in einer sich immer schneller verändernden Welt. Wie gehst Du mit diesen Veränderungen um?

Ich versuche mir ganz radikal das aus meiner Sicht der Dinge wirklich Wichtige herauszupicken und es für meine Ziele einzusetzen und auf das Negative hinzuweisen und dagegen zu arbeiten.

 

11) Wenn Du einen Plan für die nächsten, sagen wir vier Jahre hättest, wie würde der in etwa aussehen?

Aufbau eines Medienhauses, um im Bereich Journalismus noch mehr zu schaffen und besser aufgestellt zu sein. Aufbau einer internationalen Kunstsammlung im Rahmen eines Kunstclubs, um Gelder für Kunst und Kultur zu akquirieren. Weitere offene Kunstprojekte von mir abzuschließen.

Titel: "For the sun". Quelle: Thorsten Huelsberg.


12) Was würden Du den jungen Menschen raten, die gerade ihr Abitur / Hochschulreife erlangt haben und die vor der Entscheidung stehen ob Sie ein Studium beginnen oder in das Berufsleben einsteigen sollen?

In jedem Fall ins Berufsleben einsteigen und kreativ und flexibel sein, denn vom aktuellen Arbeitsmarkt und den heutigen Anforderung wird am Ende des Prozesse, der gerade durchlaufen wird, so oder so, nichts übrig bleiben und dies wird auch die Anforderungsprofile völlig verändern.

13) Wenn Du auf Deine bisherige Karriere zurückblickst, worauf bist Du besonders stolz?

Meine journalistische Arbeit, meine Ausstellungen und künstlerischen Arbeiten und auf meine Eltern, die all dies bis heute mit Herzblut unterstützen.

14) Gibt es einen Traum, den Du Dir erfüllen möchtest?

Meine Reise durch Europa in dieser Form zu weiderholen, aber dann mit einem weltweiten Fokus. Vorher muss aber noch ein Großteil der über 100.000 Photographien bearbeitet werden, die während der Europatour entstanden.

15) Zum Abschluss möchte ich Dir eine ganz persönliche Frage stellen: was habst vom Leben gelernt?

Das alles geht, wenn man nur an seine Ziele glaubt und diese kompromisslos verfolgt!


Titel: "bUdapest". Quelle: Thorsten Huelsberg.
Titel: "bUdapest". Quelle: Thorsten Huelsberg.




Samstag, 23. März 2013

Mannomann! Zombies am Geldautomaten und die Leute glauben alles

Nicht Tomaten, Geldautomaten! Ja, da haben wir letztens zwei Zombies erwischt. Glaubse dat?

Die wollten da Geld abheben. Wat die damit kaufen wollten kann ich getz nich sagen. Dat interessiert mich auch nicht wirklich. Aber die Leute hier im Ruhrpott dürfen davon ja auch nix mitkriegen: die dürfen dat nich wissen dat et Zombies geben tut! Unsere Frau Doktor sagt, dat würde die Leute nur vom Steuerzahlen abhalten, gerade getz wo der Euro-Rettungsschirm uns Steuerzahler so dringent braucht um die ganzen Banken der halbseidenen Hochfinanz zu retten. Diese Geldinstitute sind ja systemwichtig!

Tja, und da standen da zwei Zombies am Geldautomaten und versuchten die Moppen abzuheben. Wo die auf Cypern doch den ganzen Poscher dringender brauchen. Dat geht ja mal gar nicht.

Aber wir vonne Spezialeinheit hatten Glück, denn die beiden Untoten waren schon recht träge und haben gar nix mehr mitbekommen, Den glotzenden Passanten haben wir errzählt, daß wären zwei aus dem Altenheim ausgebüchste Leute. Dat haben die dann auch geglaubt! Glaubse dat?

Mannomann, Zombies am Geldautomaten und die Leute glauben alles.


Mittwoch, 20. März 2013

Kennen Sie Donald Pettit?



Donald Pettit ist ein Fotograf. Ja, das kann man so sagen, obwohl er hauptberuflich Astronaut bei der NASA ist. Er besuchte zwei mal die Internationalen Raumstation.
In seinem halbstündigen Vortrag erklärt er so lebenswichtige Fragen warum man unbedingt 10 Digitalkameras braucht, oder warum Festplatten in der Schwerelosigkeit schnell kaputt gehen. Und er berichtet vom Leben in der Umlaufbahn und von seinem Hobby, die Fotografie. Wärend seiner insgesamt 370 Tage im All, gelangen ihm die wohl eindrucksvollsten Fotos unserer Erde!

Und hier geht es zu seiner Präsenz auf Tumblr. Wirklich eindrucksvoll!


Samstag, 16. März 2013

Georg Schramm im Stuttgarter Schloss

Georg Schramm erhält den Erich-Fromm-Preis 2012

Auf fluegel.tv ist die Preisverleihung des Erich-Fromm-Preises 2012 an Georg Schramm zu sehen. Seine Dankesrede findent man im zweiten Video, er spricht ab der Zeitmarke 4:47. Das Video ist auch auf youtube zu finden.
Und die Leute, die gar nichts über den Sozialpsychologen Erich Fromm wissen, die kann ich nur bedauern.

Ach, da war noch was: stoersender.tv soll in der letzten Märzwoche auf Sendung gehen!


Mittwoch, 13. März 2013

Mein Beitrag für das Kunstprojekt GRAUZONE

Meine Space Art in der Traumruine
Die Anfrage kam über Xing: Thorsten Hülsberg, Betreiber einer PR-Agentur und freischaffender Künstler, suchte für sein Kunstprojekt GRAUZONE noch Beiträge in Form von Bildern, Fotos, Texte, Zeichnungen und Illustrationen. Alle Einsendungen mussten im Format DIN A 4 als JPG oder PDF an seine E-Mail Adresse geschickt werden.


18 Teilnehmer beim Kunstprojekt GRAUZONE
Thorsten, der in Leverkusen in seiner "Traumruine" lebt und arbeitet, wird die Motive als s/w-Laserprints ausdrucken und zu einer Collage verarbeiten. Ich bin schon ganz gespannt auf das Ergebnis!

Exkursion A von Ralf Schoofs für das Kunstprojekt Graunzone
Exkursion A von Ralf Schoofs für das Kunstprojekt Graunzone



Mittwoch, 6. März 2013

Mannomann! Zombies gibbet auch in Kanada

Ja, die Kanadier wissen getz Bescheid: es gibt Zombies! Die reden darüber im Parlament. Öffentlich! Sogar die Tagesschau hat dat gemeldet. Aber leider nur online. Wie gesagt, die Kanadier sind da schon weiter.

Deren Seuchenschutz hat ganz öffentlich einen Ratgeber für die Zombie-Apokalypse herausgegen. Ja, in Kanada kümmert sich eine Behörde um dat untote Gesindel, und nicht wie bei uns im Ruhrgebiet, nur eine unterbezahlte Truppe aus Hartz IV Empfängern!!!

Unsere Frau Doktor hat sich gleich mal die Dokumente aus Kanada durchgelesen. Und wat glaubse, die findet die gar nicht gut. Weil da steht nicht drin wie man dat untote Gesindel ausknippst. Das wäre nur eine Anleitung zum Verhalten bei Seuchen und Epidemien, sagt unsere Frau Doktor.

Ja und? Dat is doch besser als nichts! Das sollte es auch auf Deutsch geben tun: http://blogs.cdc.gov/publichealthmatters/2011/05/preparedness-101-zombie-apocalypse/

Hier kann sich einer dat Pdf von die Kanadier runter laden. Und wie bei denen üblich ist alles in Englisch.

Mannomann, besser als gar nix!



Samstag, 2. März 2013

Space Art: Bild des Monats März 2013 - Komet C/2013 A1 (Siding Spring)

MÄRZ 2013



Wahrscheinlichkeit eines Einschlages auf dem Mars
19. Oktober 2014: Komet Siding Spring kommt dem Planeten Mars so nahe, das er dort einschlagen könnte.


Mars Komet Siding Spring
Am 3. Januar 2013 endeckte Robert McNaught einen neuen Kometen. C/2013 A1 (Siding Spring), so die offizielle Bezeichnung, stammt sehr wahrscheinlich aus der Oortschen Wolke.
Digital, Photoshop CS, Gimp 2.8, 10000 mal 7500 px, 2013.

Wahrscheinlichkeit eines Einschlages auf dem Mars
Neue Beobachtungen lassen die Möglichkeit zu, daß der Komet Siding Spring auf dem Mars einschlagen könnte. Michael Khan erklärt den aktuellen Kenntnisstand in seinem Blog auf Scilogs.de sehr anschaulich. Der Komet ist recht groß, ca. 40-50 km und wegen seiner hohen Relativgeschwindigkeit von 56 km pro Sekunde würde der "schmutzige Schneeball" einen Kratern von 500 km Durchmesser auf dem Mars hinterlassen. Ob Komet C/2013 A1 (Siding Spring) am Mars vorbei fliegen oder dort einschlagen wird kann durch weitere Beobachtungen bis Ende 2013 geklärt werden!