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Donnerstag, 20. Dezember 2012

Kennen Sie Burne Hogarth? (1911-1996)

Christoph Roos hat in seinem Blog wieder eines meiner Vorbilder vorgestellt. Burne Hogarth ist einer der Gründe, warum ich mit meinen Zeichnungen nicht zufrieden bin und sie nie zeige!


Carl Barks (links) und Burne Hogarth (rechts)

Da sich Hal Foster ganz auf Prinz Eisenherz konzentrieren wollte, zeichnete Burne Hogarth ab Mitte der 30er Jahre die Tarzan Sonntagseiten. Seine dynamischen Figuren sind einfach genial! Diese Lebendigkeit und dieses Temperament findet man in dieser Zeit nur in seinen Zeichnungen! In den 50er Jahren gründete er dann seine "School of Visual Arts".



Er war nicht nur DER beste Zeichner der Tarzan Comics, sonder auch ein hervorragender Autor von Lehrbüchern zum Thema anatomisches Zeichnen


Jim Vadeboncoeur, ein Kenner der US-Amerikanischen Illustratorenszene, hat einen ausführlichen Artikel über Leben und Werk des Burne Hogarth geschrieben.


Da der Bocola Verlag die alten Tarzan Sonntagsseiten neu auflegen will, besteht die Hoffnung, das auch Burne Hogarths Tarzan in restaurierter Form veröffentlicht wird!



Donnerstag, 25. Oktober 2012

Kennen Sie Zdeněk Burian (1905-1981)


Berühmt ist Zdeněk Burian vor allem für seine prähistorischen Gemälde und Zeichnungen. Er hat aber auch die Bücher von Karl May, Jules Verne, James Fenimore Cooper, Jack London und Daniel Defoe illustriert. Auf Andreas Fehrmanns Webseite über Jules Verne findet man einen längeren Artikel über Zdeněk Burian und einige seiner Titelbilder. Dort sind auch weiterführende Links zu Webseiten, die sich mit dem Leben und Werk des Künstlers beschäftigen.

ARCHEOPTERIX

NEANDERTHALER

Alle Rechte der Bilder von Zdeněk Burian liegen heute bei den Copyrightinhabern Jiří & Martin Hochman.

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In der tschechischen Gemeinde Štramberk, in der Zdeněk Burian bis zu seinem Tod im Jahre 1981 gelebt hat, befindet sich das Museum Novojičínska. Zum 30. Todestag des Künstlers, hat man im Jahr 2011 eine ständige Ausstellung mit den Gemälden und Illustrationen von Zdenek Burian eingerichtet.




EDAPHOSAURUS

Donnerstag, 30. August 2012

Kennen Sie Virgil Finlay (1914-1971)

Wieder hat mich ein Blogpost von Christoph Roos mich auf einen wahren Meister der Illustration aufmerksam gemacht.

Der U.S.-Amerikaner Virgil Warden Finlay war ein echter Könner! Seine zum Teil surrealen Zeichnungen in Schwarz-Weiß finden sich hauptsächlich in Science-Fiction- und Fantasy-Magazinen der 1930er bis 1960er Jahre. Sein Stil entspricht dem Geschmack seiner Zeit, wirkt heute aber kühl und eingefroren. Dabei bestehen seine Zeichnungen fast nur aus Punkten und Linien. Trotzdem strahlen sie eine Intensität aus, der ich mich nur schwer entziehen kann.


Den Eintrag über Virgil Finlay in der deutschen Wikipedia kann man vergessen. Deshalb, mal wieder, der Hinweis auf die englischsprachige Ausgabe. Allerdings ist der Text von Jim Vadeboncoeur ausfürlicher! Aber schließlich betreibt er auch eine Website, die sich der Biografien von Illustratoren widmet.


1956 erschien das von Virgil Finlay illustrierte Buch "The Complete Book of Space Travel". Diese Arbeiten gehen schon in Richung Space Art.





1963 sollte er J.R.R. Tolkiens "Der Hobbit" illustieren. Zu diesem Zweck fertigte er eine Zeichnung an, die Tolkien vorgelegt wurde. Sehr interessant finde ich Tolkiens Meinung! Hier der Link zum Artikel in der ardapedia.


Auch auf Tumbr gibt es eine Fan-Seite, aber in der "Internet Speculative Fiction Database" findet man eine umfangreiche Liste seiner Veröffentlichungen.

Virgil Finlay starb 1971 an Krebs.










Mittwoch, 11. Juli 2012

Kennen Sie J. Allen St.John (1872-1957)

Frank Frazetta hatte ein Vorbild: J. Allen St.John

Drüben in seinem Blog hat Christoph Roos wieder einen interessanten Künstler ausgegraben.
J. Allen St. John war der Leib- und Magen-Illustrator von Edgar Rice Burroughs (Tarzan, John Carter) und das Vorbild von Frank Frazetta.


Ein Bildband mit seinen Arbeiten erschien 2009 bei Vanguard Productions und wird heute bei Amazon (hier und hier) zu horenden Preisen angeboten, falls es überhaupt lieferbar ist! Parka hat in seinem Blog eine kurze Buchvorstellung veröffentlicht.

J. Allen St. John in der englischen Wikipedia

Eintrag im Wiki von Pulpartists.com

Ein sehr ausführlicher Artikel in der Official Edgar Rice Burroughs Tribute Site über J. Allen St.John


Dienstag, 19. Juni 2012

Kennen Sie David Hockney?

“The moment you cheat for the sake of beauty, you know you're an artist.”
David Hockney


Was für ein wahres Wort! Leider kann ich hier keine Bilder von ihm zeigen, weil der Meister das nicht möchte. Schade.

Und was sagt Wikipedia über ihn?


Montag, 11. Juni 2012

Kennen Sie Jean Giraud? (1938 - 2012)

Leutnant Blueberry bin ich zum ersten Mal in den 1970er Jahren im Magazin ZACK begegnet. John DiFool traf ich dann ein paar Jahre später in SCHWERMETALL.

Über Über Jean Giraud und seine Arbeit wurde viel geschrieben. Als er vor fast drei Monaten in Paris verstarb, steigerte sich dies noch. Aber es waren nicht nur Nachrufe, wie auf taz.de.

Seine Freunde, Kollegen und Bewunderer schreiben über Jean Giraud in ihren Blogs. Von diesen möchte ich Charley Parkers Blogeintrag exemplarisch hervorheben. Auch Ian MacEwans "Airtight Garage" Blog auf tumblr ist lesenswert:
"A blog exploring the work of Jean Giraud, aka Gir, aka Moebius. Basically, there didn't seem to be any places online that gave a comprehensive collection of his work, so I made one."


Für mich war Jean Giraud/Moebius der unerreichbare Gipfel eines hohen Berges

wie Wasser vom Mond!









Montag, 21. Mai 2012

Kennen Sie Daniel Lieske?

Auf Daniel Lieske bin ich über sein Interview im Tagesspiegel, "Die unendliche Leinwand" aufmerksam geworden. Der Text über die Wurmwelt Saga und über Webcomics ist zwar vom 10.01.2011 , aber immer noch lesenswert. Ich war nur etwas iritiert über seine Bemerkung, das man mit einem Comic in Deutschland, nur mit viel Glück 10.000 bis 15.000 Euro Jahresumsatz mache könne. Und das ist für Daniel Lieske ungefähr Hartz-IV-Niveau.

Ich hoffe, er meinte das sarkastisch ;-)

Hier findet man seinen kostenlosen Webcomic Wurmwelt Saga. Mittlerweile ist das dritte Kapitel über die Abenteuer von Jonas erschienen. Es gibt sogar schon Fanart!

Fanart von Jana Schirmer

Daniel Lieske ist Concept Artist bei Gaming Minds Studios (Patrizier IV). Auch hat er diverse Training-Videos für die österreichische Firma video2brain zum Thema digitales Malen gemacht.

Daniel Lieske trifft man ab und zu auch in den Foren von Digitalartforum.de

Im Blog von Daniel Lieske kann man sich über seine Arbeiten informieren. Diesen geschäftstüchtigen Mann der deutschen Comic- und Illustratoren-Szene sollte man im Auge behalten!

Montag, 14. Mai 2012

Kennen Sie Alexander Zick?

Alexander Zick (1865 - 1907) kennt fast niemand. Das scheint bei Illustratoren des 19. Jahrhunderts üblich zu sein, da die Künstler in den Publikationen fast nie genannt wurden.
Sein Stil erinnert mich irgendwie an den Schöpfer von Prinz Eisenherz, Hal Foster.
Heute findet man im Netz seine Illustrationen zu deutschen Märchen, wie "Hänsel und Gretel", "Das tapfere Schneiderlein", "Aschenputtel", und so weiter. 

Der Schweizer Christoph Roos hat in seinem Blog einige Arbeiten von Alexander Zick ausgegraben, aber leider auch nichts über sein Leben gefunden. Sicher scheint nur zu sein, das er der letzte Spross einer Künstlerfamilie war. Traurig, das man selbst in der Wikipedia nur einen Krümmel an Information über ihn findet.

Hänsel und Gretel, Darstellung von Alexander Zick


Schneeweisschen und Rosenrot, Darstellung von Alexander Zick

Das tapfere Schneiderlein, Darstellung von Alexander Zick








Aschenputtel, Darstellung von Alexander Zick



Montag, 7. Mai 2012

Kennen Sie Heinrich von Zügel?

Nicht nur der röhrende Hirsch!

Heinrich von Zügel (1850-1941) war zu Lebzeiten bekannt für seine Tierdarstellungen. Einige seine Werke wurden in der "Großen Deutschen Kunstausstellung" gezeigt, was nicht verwundert. Passt doch das Sujet in die primitive "Blut-und-Boden" Romantik der Nazis.

Jagdstück mit erlegtem Rehbock, 1911, Galerie der Stadt Murrhardt (Foto: Peter Schmelzle).
Man darf nicht vergessen, das er Gründungsmitglied der Münchner Secession war! Heinrich von Zügel gehört mit Lovis Corinth, Max Liebermann und Max Slevogt zu den deutschen Impressionisten.

Selbstbildnis als Maler, 1927, Galerie der Stadt Murrhardt (Foto: Peter Schmelzle).


 





Hirtin führt Kälber aus der Weide, 1920, Galerie der Stadt Murrhardt (Foto: Peter Schmelzle).

Von 1895 bis 1922 war er Professor an die Kunstakademie München. James Gurney zitiert in seinem Blog einen Schüler Zügels, Hermann Ebers.

Zwei Kühe mit Hirte am Hof, 1941, (Quelle: Kunsthaus Lempertz)
Das Bild "Zwei Kühe mit Hirte am Hof" hat Heinrich Zügel in seinem Todesjahr im Alter von 90 Jahren gemalt!
Falls ich 90 werden sollte, dann will ich aber auch noch so malen können.

Bitte.



Mittwoch, 22. Februar 2012

Kennen Sie Chris Foss?

Wer kennt ihn nicht, diesen genialen Künstler. Persönlich bin ich dem Maestro Chris Foss nie begegnet, aber für mich waren und sind seine Bilder ein großer Ansporn! Besonders in den 70er und 80er Jahren waren seine Arbeiten meine Quelle der Inspiration. Ich wollte unbedingt auch solche Raumschiffe und Planeten malen können!
Inzwischen hat er sogar einen eigenen Kanal auf Youtube!