In diesem Blog geht es um Zombies, Astronomie, Science Fiction, Malerei, Illustration, Weltraum, Kunst, Raumfahrt und den ganzen Rest.
Posts mit dem Label NASA werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
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Mittwoch, 20. März 2013
Kennen Sie Donald Pettit?
Donald Pettit ist ein Fotograf. Ja, das kann man so sagen, obwohl er hauptberuflich Astronaut bei der NASA ist. Er besuchte zwei mal die Internationalen Raumstation.
In seinem halbstündigen Vortrag erklärt er so lebenswichtige Fragen warum man unbedingt 10 Digitalkameras braucht, oder warum Festplatten in der Schwerelosigkeit schnell kaputt gehen. Und er berichtet vom Leben in der Umlaufbahn und von seinem Hobby, die Fotografie. Wärend seiner insgesamt 370 Tage im All, gelangen ihm die wohl eindrucksvollsten Fotos unserer Erde!
Und hier geht es zu seiner Präsenz auf Tumblr. Wirklich eindrucksvoll!
Freitag, 1. Februar 2013
Space Art: Bild des Monats Februar 2013 - McCandless schwerelos
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| Bruce McCandless schwerelos |
McCandless schwerelos
Expressionistische Darstellung von Astronaut Bruce McCandless wärend seines Weltraumspaziergangs am 7. Februar 1984. Er steuerte beim zehnten Shuttleflug (Challenger, Mission STS-41-B) das bemannte Manövriergerät MMU, einen Raketentornister, mit dem er ohne Nabelschnur oder Sicherheitsleine manövrieren konnte. Mischtechnik auf Hartfaserplatte, 90 x 60 cm, 1999.
Columbia
Heute, vor 10 Jahren, verunglückte die NASA Raumfähre Columbia. Alle sieben Astronauten kamen ums Leben. Manchmal ist Fortschritt sehr teuer erkauft.
| By NASA [Public domain], via Wikimedia Commons |
Mittwoch, 30. Januar 2013
Auf dem Mars ist es ganz schön staubig
Im Forum von Unmanned Spaceflight sind wieder einige Bilder veröffentlicht worden, die deutlich zeigen wie staubig es auf dem Mars ist! Die Bilder stammen aus den Posts 501 und 504.
Post 501
Post 504
Auch Emily Lakdawalla hat in ihrem Blog bei der Planetary Society eine Gif-Animation veröffentlicht.
Post 501
Post 504
Auch Emily Lakdawalla hat in ihrem Blog bei der Planetary Society eine Gif-Animation veröffentlicht.
Mittwoch, 16. Januar 2013
Kantenstellung des Rings des Saturn von Cassini fotografiert
| Image Credit: NASA/JPL/Space Science Institute |
Am 4. September 2012 machte die Raumsonde Cassini diese Aufnahme des Saturnringes in Kantenstellung und den Schattenwurf des Ringes auf den Gasplaneten. Ein geniales Bild! Die NASA gibt dazu folgende Beschreibung:
W00075400.jpg was taken on September 04, 2012 and received on Earth September 07, 2012. The camera was pointing toward TITAN at approximately 1,282,976 miles (2,064,749 kilometers) away, and the image was taken using the CB2 and CL2 filters. This image has not been validated or calibrated. A validated/calibrated image will be archived with the NASA Planetary Data System in 2013.Die Aufnahme wurde also im sichtbaren Spektrum des Lichts aufgenommen, aber in s/w. Jason M. hat in seinem Blog Lights in the Dark eine leicht bearbeitete Version veröffentlicht.
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Mittwoch, 9. Januar 2013
Terry Pratchett The Watch oder CSI:Ankh-Morpork
Das war ja klar! Schon vor über einem halben Jahr wurde bekannt, das es eine 13 teilige TV-Serie über Terry Pratchett's Scheibenwelt geben wird. Und ich bekomme das erst jetzt mit!
Die Serie hat den Arbeitstitel "The Watch" und soll so eine Art CSI:Ankh-Morpork werden. Die Romane über Samuel Mumm und die Nachtwache, dienen dabei als Vorlage.
Erst verpasse ich im September 2012 die Nachricht, das die NASA Raumsonde Voyager 1 den Rand unseres Sonnensystems erreicht hat, und jetzt das. Ich glaube, ich lebe hinterm Mond!
Paul Kirby, Sir Terries Haus- und Hof-Illustrator, berichtet auf seiner Homepage über die Gründung einer Firma, die die Serie produzieren soll. Und die BBC ist mit im Boot.
Auf Bleeding Cool findet man sogar einen Videoclip aus einem Meeting vom Oktober 2012 mit Terry Pratchett himself. Er ist leider an Alzheimer erkrankt, aber in dem 9 Minuten langen Video wirkt er auf mich geistig wach! Auch gab es auf Bleeding Cool schon im März 2011 die ersten Gerüchte, was natürlich in Sir Terries Forum fleißig besprochen wurde ;-)
Ach ja, die BBC will die Serie ab 2015 ausstrahlen. Ich bin mal gespannt, ob ich das auch noch verpasse.
Die Serie hat den Arbeitstitel "The Watch" und soll so eine Art CSI:Ankh-Morpork werden. Die Romane über Samuel Mumm und die Nachtwache, dienen dabei als Vorlage.
Erst verpasse ich im September 2012 die Nachricht, das die NASA Raumsonde Voyager 1 den Rand unseres Sonnensystems erreicht hat, und jetzt das. Ich glaube, ich lebe hinterm Mond!
Paul Kirby, Sir Terries Haus- und Hof-Illustrator, berichtet auf seiner Homepage über die Gründung einer Firma, die die Serie produzieren soll. Und die BBC ist mit im Boot.
Auf Bleeding Cool findet man sogar einen Videoclip aus einem Meeting vom Oktober 2012 mit Terry Pratchett himself. Er ist leider an Alzheimer erkrankt, aber in dem 9 Minuten langen Video wirkt er auf mich geistig wach! Auch gab es auf Bleeding Cool schon im März 2011 die ersten Gerüchte, was natürlich in Sir Terries Forum fleißig besprochen wurde ;-)
Ach ja, die BBC will die Serie ab 2015 ausstrahlen. Ich bin mal gespannt, ob ich das auch noch verpasse.
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Mittwoch, 26. Dezember 2012
Raumsonde Voyager 1 erreicht den Rande des Sonnensystems
Voyager 1 hat den Rand des Sonnensystems erreicht. Und das schon im September!
Voyager 1 ist im "Ausland"
Sogar Heise.de und die Tagesschau (http://www.tagesschau.de/ausland/voyager100.html) haben darüber berichtet. War ja klar, das ich das mal wieder nicht mit bekommen habe ;-) Seit 35 Jahren gondelt die Raumsonde der NASA schon durch unser Sonnensystem. Die nuklearen Batterien produzieren immer noch Strom für die Instrumente der Sonde. Einfach unglaublich.
Voyager 1 ist im "Ausland"
Sogar Heise.de und die Tagesschau (http://www.tagesschau.de/ausland/voyager100.html) haben darüber berichtet. War ja klar, das ich das mal wieder nicht mit bekommen habe ;-) Seit 35 Jahren gondelt die Raumsonde der NASA schon durch unser Sonnensystem. Die nuklearen Batterien produzieren immer noch Strom für die Instrumente der Sonde. Einfach unglaublich.
Mittwoch, 5. Dezember 2012
Kein “Halleluja” auf dem Mars!
Vier Monate ist der Rover Curiosity jetzt auf dem Mars. Was die meisten Leute vergessen ist, das es sich dabei eigentlich um das komplizierteste Labor der NASA handelt!
Hoch komplexes Labor
Die einzelnen Geräte von Curiosity werden nach und nach eingeschaltet, ausgiebig getestet und kalibriert. Das dauert ebens eine Zeit. Das Messgerät SAM hat die erste Bodenprobe analysiert. Auf Ustream kann man sich die 77 minütige Pressekonferenz ansehen.
Es wird keinen Halleluja-Augenblick geben
In der letzten Wochen gab es einen Medien Hype über die mögliche Entdeckung von organischen Stoffen auf dem Mars. Das war ein Missverständnis, wie sich jetzt auf der Pressekonferenz herausstellte. Der wissenschaftliche Leiter der Mission, John Grotzinger, mahnt deshalb zur Zurückhaltung: "Es wird keinen Halleluja-Augenblick geben".
Hoch komplexes Labor
Die einzelnen Geräte von Curiosity werden nach und nach eingeschaltet, ausgiebig getestet und kalibriert. Das dauert ebens eine Zeit. Das Messgerät SAM hat die erste Bodenprobe analysiert. Auf Ustream kann man sich die 77 minütige Pressekonferenz ansehen.
Es wird keinen Halleluja-Augenblick geben
In der letzten Wochen gab es einen Medien Hype über die mögliche Entdeckung von organischen Stoffen auf dem Mars. Das war ein Missverständnis, wie sich jetzt auf der Pressekonferenz herausstellte. Der wissenschaftliche Leiter der Mission, John Grotzinger, mahnt deshalb zur Zurückhaltung: "Es wird keinen Halleluja-Augenblick geben".
Mittwoch, 21. November 2012
Was hat Curiosity auf dem Mars gefunden?
Vielleicht Aliens? Nein, aber im Ernst, niemand anderer als John Grotzinger, Projektwissenschaftler des MSL (der Rover Curiosity) heizt mit einem Interview die Spekulationen an. Er spricht dort von Zitat: "This data is gonna be one for the history books. It's looking really good."
Entdeckung für die Geschichtsbücher
Haben die Messinstrumente von Curiosity Methan auf dem Mars gefunden? Das würde auf biologische Prozesse hinweisen und damit auf außerirdisches Leben. Oder hat man Wassereis gefunden?
Wilde Spekulationen im WWW
Liebe Leute, haltet nicht die Luft an und vergesst nicht zu Atmen. So lange die verantwortlichen Wissenschaftler ihre Ergebnisse nicht dreifach und vierfach überprüft haben, werden die auch nichts veröffentlichen. Also hört auf zu spekulieren und führt euch die wirklich lesenswerten Artikel der Gale Gazette von Stuart Atkinson zu Gemüte!
Curiosity hat was auf dem Mars entdeckt!
Das ist so sicher wie das Amen in der Kirche. Und wenn die Wissenschsftler des MSL mit der Auswertung und genauen Überprüfung der Daten fertig sind, dann werden sie es der Internetgemeinde mitteilen. Wie hat es John Grotzinger gesagt? Zitat: "It's looking really good."
Mittwoch, 14. November 2012
"Riding the Booster" Never Sounded Better
Dieses Video ist ein Zusammenschnitt von Film- und Ton-Material, aufgenommen wärend des Starts von STS-117 (Atlantis) und STS-127 (Endeavour).
Es wurde am 16. März 2012 auf dem Kanal NASAtelevison veröffentlicht. Die Szenen in denen sich die zur Erde stürzenden Booster gegenseitig filmen sind einfach spektakulär!
Rücksturz zur Erde!
Eigentlich geht das Video erst nach 2 Minuten richtig los: die beiden Feststoffbooster werden abgesprengt und stürzen zurück zu Erde.
Ab etwa 4:30 wird es dann richtig schräg. Die ausgebrannten Raketen geben Geräusche von sich, die mich an Tangerin Dreams experimentelle Musik anfang der 70er Jahre erinnern.
"From launch to landing, a space shuttle's solid rocket booster journey is captured, with sound mixed and enhanced by Skywalker Sound." Diese knappe Beschreibung ist eine Untertreibung, aber sehen Sie selbst.
Rücksturz zur Erde!
Eigentlich geht das Video erst nach 2 Minuten richtig los: die beiden Feststoffbooster werden abgesprengt und stürzen zurück zu Erde.
Ab etwa 4:30 wird es dann richtig schräg. Die ausgebrannten Raketen geben Geräusche von sich, die mich an Tangerin Dreams experimentelle Musik anfang der 70er Jahre erinnern.
"From launch to landing, a space shuttle's solid rocket booster journey is captured, with sound mixed and enhanced by Skywalker Sound." Diese knappe Beschreibung ist eine Untertreibung, aber sehen Sie selbst.
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Mittwoch, 7. November 2012
E-Mail Interview mit Prof. Dr. Hans-Ulrich Keller
01) Herr Professor Keller, gleich zu Beginn unseres Email-Interviews stelle ich Ihnen die Frage alle Fragen: wie kamen Sie zur Astronomie?
Schon im Vorschulalter fand ich Interesse an der Beobachtung von Mond und Sternen. Meine Tante, eine Lehrerin, erklärte mir so manches, z.B: auf dem Mond ist es kalt und die Sonne ist sehr heiß. Als ich lesen konnte, fiel mir ein Buch in die Hände, auf der die Reisezeiten zur Sonne anschaulich erklärt wurde – wie lange braucht ein Wanderer, ein Auto, ein Flugzeug, eine Rakete und das Licht zu ihr. Die Dimensionen im Weltall fand ich außerordentlich beeindruckend. Mit 12 Jahren hatte ich mir einen kleinen Refraktor von 5 cm Öffnung erspart, mit 14 Jahren wurde ich dann freier Mitarbeiter der URANIA-Sternwarte in Wien. Und ab 18 begann ich dann mit dem Studium der Astronomie, Physik und Mathematik an der Universität Wien. Wieder fand ich es sehr impressiv, durch den großen Refraktor (68 cm freie Öffnung, Brennweite 10,5 m) der Universitäts-Sternwarte Wien Planeten zu beobachten.
02) Viel Ihnen die Entscheidung Astronom zu werden leicht?
Es gab eigentlich keine große „Entscheidung“. So weit ich mich zurück erinnern kann, ich wollte immer schon Astronom werden. Mit einer Ausnahme: In den ersten zwei Semestern hörte ich eine Vorlesung über Zahlentheorie. Die Mathematik faszinierte mich so, dass ich fast entschlossen war, sie zu meinem Hauptfach zu wählen. Blieb dann aber doch bei der Astronomie, Mathematik blieb aber bis heute mein Hobby und zur Entspannung lese ich gerne Mathe-Bücher speziell über Zahlentheorie...
03) Was hat Sie in Ihrem beruflichen Leben entscheidend geprägt?
Die Erkenntnis: Mit Arbeit versaut man sich das ganze Leben – man soll nur seinen Hobbies nachgehen. Und das habe ich immer getan. Beachtenswert fand ich den Spruch der alten Römer: Haec caelestes semper spectato, illa humana contemnito - Das Himmlische sollst du immer betrachten, das Menschliche aber schätze gering.
04) Viele Menschen glauben immer noch, das die Astronomen Ihre Zeit damit verbringen nächtelang durch ein Teleskop zu blicken. Wie sieht der Arbeitsalltag eines Astronomen wirklich aus?
Kommt auf die Position an, die man als Astronom hat. Als Direktor eines Instituts gibt es viel Verwaltungsarbeit und Organisatorisches ist zu erledigen, Personalführung und –einsatz. Arbeit in zahlreichen wissenschaftlichen Gremien und Organisationen usw. Als Professor sind Vorlesungen zu halten, Übungen und Seminare sowie Prüfungen durchzuführen... nicht zu vergessen ist das Studium der immer umfangreicher werdenden Fachliteratur. Ins Fernrohr blicken nur noch die Sternfreunde und Amateurastronomen oder gelegentlich mal in der Freizeit. Ferner gehört die Auswertung von Beobachtungen, Berechnungen und das Publizieren von Fachartikeln und Büchern zu den zeitaufwändigsten Tätigkeiten. Die Beobachtungen erfolgen heute auf wenigen Großsternwarten, wobei die einzelnen Astronomen sich dort nur wenige Nächte aufhalten und durch Nachtassistenten, Techniker und Ingenieure unterstützt werden (die die eigentlichen „Beobachter“ vor Ort sind). Inzwischen erfolgen über 50 Prozent der astronomischen Beobachtungen vollautomatisch, vor allem von Satelliten und Raumsonden. Man kann mitten am Tag dann am Monitor die Daten direkt einsehen. Nachtarbeit ist die seltene Ausnahme. Die romantischen Vorstellungen von den nächtlichen Aktivitäten der Astronomen sind ein Relikt aus dem 19. Jahrhundert und davor.
05) An welchem Projekt arbeiten Sie gerade?
An mehreren, u.a. am HIMMELSJAHR 2014, einem neuen Skriptum für meine Vorlesung zur astronomischen Chronologie etc.
06) Neben den Teleskopen ist der PC ein wichtiges Werkzeug für die Astronomie. Ihr HIMMELSJAHR gibt es ja auch auf CD-ROM. Dazu kommt noch das Internet. Diskussionsforen, Webseiten, Blogs und Datenbanken wie etwa Simbad sind für viele unentbehrlich geworden. Wie stark nutzen Sie für Ihre Arbeit das Internet?
Ohne Computer wäre die Arbeit heute undenkbar. Sie dienen aber in erster Linie zu Berechnungen und Informationsaustausch mit Mitarbeitern und Kollegen weltweit, die Nutzung von Datenbanken, Infos aus erster Hand wie IAU (International Astronomical Union), NASA, US. Naval Observatory – Nautical Almanac Office, Minor Planet Center uvm. Vor „Googeln“ und sonstigen Suchmaschinen muss man warnen. Da gibt es leider viele nicht korrekte Angaben – vorsichtig ausgedrückt. Für Twittern, blogs, Foren, soziale Netzwerke wie Facebook habe ich keine Zeit...
07) Könnten Sie sich vorstellen einen eigenen Blog zu betreiben?
Siehe 06)
08) Wie ist Ihre Meinung zu den "neuen Medien", wie Facebook, Twitter, StudiVZ, Xing, und dergleichen?
Wem’s Spass macht...ok
09) Wir leben in einer sich immer schneller verändernden Welt. Wie gehen Sie mit diesen Veränderungen um?
Ok, vieles ändert sich, aber mir geht es meist noch zu langsam. Aber ich sehe das sehr positiv. Früher musste man sich mit Logarithmentafeln und solchen für Winkelfunktionen abplagen, die ersten Taschenrechner waren sauteuer – heute hat man super Möglichkeiten, Berechnungen in Minutenschnelle durchzuführen, wofür man früher einen ganzen Tag brauchte. Unglaublich, was Taschenrechner und Computer heute zu geringsten Kosten leisten. Und erst die neuen Beobachtungstechniken! Wo wären wir Astronomen ohne CCDs und die modernen elektronischen Auswerte-Verfahren und die tollen Software-Angebote?!
10) Wenn Sie einen Plan für die nächsten, sagen wir vier Jahre hätten, wie würde der in etwa aussehen?
...über ungelegte Eier soll man nicht gackern.
11) Was würden Sie den jungen Menschen raten, die gerade ihr Abitur/Hochschulreife erlangt haben und die vor der Entscheidung stehen ob Sie ein Studium beginnen oder in das Berufsleben einsteigen sollen?
Kommt auf Interesse und Begabung an. Naturwissenschaften und Technik sind immer gefragt, wenn auch zur Mathematik kein Königsweg führt. Wer sich jedoch damit abplagt, sollte lieber eine praktische Berufausbildung anstreben. Nur wenn einen ein Fach wirklich begeistert und man es aus Interesse studiert, dann lohnt es sich und dann gibt es auch gute Chancen am Arbeitsmarkt.
12) Wenn Sie auf Ihre Karriere zurückblicken, worauf sind Sie besonders stolz?
Stolz bin ich auf gar nichts. Aber es freut mich und ist eine gewissen Genugtuung, dass etliche meiner Schüler und Studenten inzwischen in der Astronomie Karriere gemacht haben und einige auch Professoren und/oder Leiter von astronomischen Instituten geworden sind.
13) Gibt es einen Traum, den Sie sich erfüllen möchten?
Nur wenn man darüber nicht spricht, kann ein Traum in Erfüllung gehen.
14) Zum Abschluss möchte ich Ihnen eine sehr persönliche Frage stellen: was haben Sie vom Leben gelernt?
Gelassenheit – Alles „Sine ira et studio“ managen.
Schon im Vorschulalter fand ich Interesse an der Beobachtung von Mond und Sternen. Meine Tante, eine Lehrerin, erklärte mir so manches, z.B: auf dem Mond ist es kalt und die Sonne ist sehr heiß. Als ich lesen konnte, fiel mir ein Buch in die Hände, auf der die Reisezeiten zur Sonne anschaulich erklärt wurde – wie lange braucht ein Wanderer, ein Auto, ein Flugzeug, eine Rakete und das Licht zu ihr. Die Dimensionen im Weltall fand ich außerordentlich beeindruckend. Mit 12 Jahren hatte ich mir einen kleinen Refraktor von 5 cm Öffnung erspart, mit 14 Jahren wurde ich dann freier Mitarbeiter der URANIA-Sternwarte in Wien. Und ab 18 begann ich dann mit dem Studium der Astronomie, Physik und Mathematik an der Universität Wien. Wieder fand ich es sehr impressiv, durch den großen Refraktor (68 cm freie Öffnung, Brennweite 10,5 m) der Universitäts-Sternwarte Wien Planeten zu beobachten.
02) Viel Ihnen die Entscheidung Astronom zu werden leicht?
Es gab eigentlich keine große „Entscheidung“. So weit ich mich zurück erinnern kann, ich wollte immer schon Astronom werden. Mit einer Ausnahme: In den ersten zwei Semestern hörte ich eine Vorlesung über Zahlentheorie. Die Mathematik faszinierte mich so, dass ich fast entschlossen war, sie zu meinem Hauptfach zu wählen. Blieb dann aber doch bei der Astronomie, Mathematik blieb aber bis heute mein Hobby und zur Entspannung lese ich gerne Mathe-Bücher speziell über Zahlentheorie...
03) Was hat Sie in Ihrem beruflichen Leben entscheidend geprägt?
Die Erkenntnis: Mit Arbeit versaut man sich das ganze Leben – man soll nur seinen Hobbies nachgehen. Und das habe ich immer getan. Beachtenswert fand ich den Spruch der alten Römer: Haec caelestes semper spectato, illa humana contemnito - Das Himmlische sollst du immer betrachten, das Menschliche aber schätze gering.
| Professor Dr. Hans-Ulrich Keller. Quelle: wiki.raumenergiewiki.de |
04) Viele Menschen glauben immer noch, das die Astronomen Ihre Zeit damit verbringen nächtelang durch ein Teleskop zu blicken. Wie sieht der Arbeitsalltag eines Astronomen wirklich aus?
Kommt auf die Position an, die man als Astronom hat. Als Direktor eines Instituts gibt es viel Verwaltungsarbeit und Organisatorisches ist zu erledigen, Personalführung und –einsatz. Arbeit in zahlreichen wissenschaftlichen Gremien und Organisationen usw. Als Professor sind Vorlesungen zu halten, Übungen und Seminare sowie Prüfungen durchzuführen... nicht zu vergessen ist das Studium der immer umfangreicher werdenden Fachliteratur. Ins Fernrohr blicken nur noch die Sternfreunde und Amateurastronomen oder gelegentlich mal in der Freizeit. Ferner gehört die Auswertung von Beobachtungen, Berechnungen und das Publizieren von Fachartikeln und Büchern zu den zeitaufwändigsten Tätigkeiten. Die Beobachtungen erfolgen heute auf wenigen Großsternwarten, wobei die einzelnen Astronomen sich dort nur wenige Nächte aufhalten und durch Nachtassistenten, Techniker und Ingenieure unterstützt werden (die die eigentlichen „Beobachter“ vor Ort sind). Inzwischen erfolgen über 50 Prozent der astronomischen Beobachtungen vollautomatisch, vor allem von Satelliten und Raumsonden. Man kann mitten am Tag dann am Monitor die Daten direkt einsehen. Nachtarbeit ist die seltene Ausnahme. Die romantischen Vorstellungen von den nächtlichen Aktivitäten der Astronomen sind ein Relikt aus dem 19. Jahrhundert und davor.
05) An welchem Projekt arbeiten Sie gerade?
An mehreren, u.a. am HIMMELSJAHR 2014, einem neuen Skriptum für meine Vorlesung zur astronomischen Chronologie etc.
06) Neben den Teleskopen ist der PC ein wichtiges Werkzeug für die Astronomie. Ihr HIMMELSJAHR gibt es ja auch auf CD-ROM. Dazu kommt noch das Internet. Diskussionsforen, Webseiten, Blogs und Datenbanken wie etwa Simbad sind für viele unentbehrlich geworden. Wie stark nutzen Sie für Ihre Arbeit das Internet?
Ohne Computer wäre die Arbeit heute undenkbar. Sie dienen aber in erster Linie zu Berechnungen und Informationsaustausch mit Mitarbeitern und Kollegen weltweit, die Nutzung von Datenbanken, Infos aus erster Hand wie IAU (International Astronomical Union), NASA, US. Naval Observatory – Nautical Almanac Office, Minor Planet Center uvm. Vor „Googeln“ und sonstigen Suchmaschinen muss man warnen. Da gibt es leider viele nicht korrekte Angaben – vorsichtig ausgedrückt. Für Twittern, blogs, Foren, soziale Netzwerke wie Facebook habe ich keine Zeit...
07) Könnten Sie sich vorstellen einen eigenen Blog zu betreiben?
Siehe 06)
| “Kosmos Himmeljahr 2013, Seite 142, Monatsthema "Wo ist die zweite Erde?". Copyright Ralf Schoofs/Astrofoto. Digital, Gimp 2.8, 1453 px mal 1090 px, 2012. |
08) Wie ist Ihre Meinung zu den "neuen Medien", wie Facebook, Twitter, StudiVZ, Xing, und dergleichen?
Wem’s Spass macht...ok
09) Wir leben in einer sich immer schneller verändernden Welt. Wie gehen Sie mit diesen Veränderungen um?
Ok, vieles ändert sich, aber mir geht es meist noch zu langsam. Aber ich sehe das sehr positiv. Früher musste man sich mit Logarithmentafeln und solchen für Winkelfunktionen abplagen, die ersten Taschenrechner waren sauteuer – heute hat man super Möglichkeiten, Berechnungen in Minutenschnelle durchzuführen, wofür man früher einen ganzen Tag brauchte. Unglaublich, was Taschenrechner und Computer heute zu geringsten Kosten leisten. Und erst die neuen Beobachtungstechniken! Wo wären wir Astronomen ohne CCDs und die modernen elektronischen Auswerte-Verfahren und die tollen Software-Angebote?!
10) Wenn Sie einen Plan für die nächsten, sagen wir vier Jahre hätten, wie würde der in etwa aussehen?
...über ungelegte Eier soll man nicht gackern.
11) Was würden Sie den jungen Menschen raten, die gerade ihr Abitur/Hochschulreife erlangt haben und die vor der Entscheidung stehen ob Sie ein Studium beginnen oder in das Berufsleben einsteigen sollen?
Kommt auf Interesse und Begabung an. Naturwissenschaften und Technik sind immer gefragt, wenn auch zur Mathematik kein Königsweg führt. Wer sich jedoch damit abplagt, sollte lieber eine praktische Berufausbildung anstreben. Nur wenn einen ein Fach wirklich begeistert und man es aus Interesse studiert, dann lohnt es sich und dann gibt es auch gute Chancen am Arbeitsmarkt.
12) Wenn Sie auf Ihre Karriere zurückblicken, worauf sind Sie besonders stolz?
Stolz bin ich auf gar nichts. Aber es freut mich und ist eine gewissen Genugtuung, dass etliche meiner Schüler und Studenten inzwischen in der Astronomie Karriere gemacht haben und einige auch Professoren und/oder Leiter von astronomischen Instituten geworden sind.
13) Gibt es einen Traum, den Sie sich erfüllen möchten?
Nur wenn man darüber nicht spricht, kann ein Traum in Erfüllung gehen.
14) Zum Abschluss möchte ich Ihnen eine sehr persönliche Frage stellen: was haben Sie vom Leben gelernt?
Gelassenheit – Alles „Sine ira et studio“ managen.
Samstag, 1. September 2012
Space Art: Bild des Monats September 2012 - Neil Armstrong (1930-2012)
NEIL ARMSTRONG (1930-2012)
"Und wenn Sie das nächste Mal in einer klaren Nacht nach draußen gehen und der Mond zu Ihnen runter lacht, denken Sie an Neil Armstrong und zwinkern Sie ihm zu."
Digital, Gimp 2.8, 2340 x 2382 px, 2012.
Copyright by NASA / Ralf Schoofs
Samstag, 25. August 2012
Hubble’s Hidden Treasures – 6. von 1619
6. Platz beim Hubble's Hidden Treasures Contest 2012
Am Dienstag den 21. August kam die Email von der ESO: Meine Bearbeitung von Hubbles Aufnahme von NGC 4217 hat den sechsten Platz belegt! Wie geil ist das denn?
Hier die vollständige Email von Oli Uscher:
Hi,
Thanks for entering the Hidden Treasures competition. I'm happy to inform you that your image of NGC 4217 is the winner of the 6th prize (out of 1619 entries).
We will make the competition result public on spacetelescope.org later this week.
In the mean time, can you send me your postal address so we can send you the prize?
Many thanks, Oli
--
Oli Usher
ESA/Hubble Public Information Officer
Education and Public Outreach Department
European Southern Observatory
Karl-Schwarzschild-Strasse 2, D-85748 Garching bei München, Germany
Telephone: +49 89 3200 6855
Mobile (Germany): +49 176 7648 2193
Mobile (UK): +44 7754 130 109
Email: ousher@eso.org
Web: www.spacetelescope.org • www.eso.org
Social media: www.facebook.com/hubbleESA • www.facebook.com/ESOAstronomy www.twitter.com/hubble_space • www.twitter.com/ESO
**The Universe at your fingertips**
Download the free Hubble top 100 images app for iPad
http://itunes.apple.com/en/app/hubble-top-100/id426922803
Jetzt warte ich auf Post aus Garching!
Hubble Legacy Archive ist für jeden zugänglich
Nur zur Erinnerung: Alle Roh-Bilder des Wettbewerbs stammen aus dem Hubble Legacy Archive, das für jeden zugänglich ist! Unter Hubble Legacy Archive Movie Tutorials findet man fünf einführende Video-Clips, die den Einstig in die Benutzung des Hubble Legacy Archive erleichtern
Am Dienstag den 21. August kam die Email von der ESO: Meine Bearbeitung von Hubbles Aufnahme von NGC 4217 hat den sechsten Platz belegt! Wie geil ist das denn?
Hier die vollständige Email von Oli Uscher:
Hi,
Thanks for entering the Hidden Treasures competition. I'm happy to inform you that your image of NGC 4217 is the winner of the 6th prize (out of 1619 entries).
We will make the competition result public on spacetelescope.org later this week.
In the mean time, can you send me your postal address so we can send you the prize?
Many thanks, Oli
--
Oli Usher
ESA/Hubble Public Information Officer
Education and Public Outreach Department
European Southern Observatory
Karl-Schwarzschild-Strasse 2, D-85748 Garching bei München, Germany
Telephone: +49 89 3200 6855
Mobile (Germany): +49 176 7648 2193
Mobile (UK): +44 7754 130 109
Email: ousher@eso.org
Web: www.spacetelescope.org • www.eso.org
Social media: www.facebook.com/hubbleESA • www.facebook.com/ESOAstronomy www.twitter.com/hubble_space • www.twitter.com/ESO
**The Universe at your fingertips**
Download the free Hubble top 100 images app for iPad
http://itunes.apple.com/en/app/hubble-top-100/id426922803
Jetzt warte ich auf Post aus Garching!
Hubble Legacy Archive ist für jeden zugänglich
Nur zur Erinnerung: Alle Roh-Bilder des Wettbewerbs stammen aus dem Hubble Legacy Archive, das für jeden zugänglich ist! Unter Hubble Legacy Archive Movie Tutorials findet man fünf einführende Video-Clips, die den Einstig in die Benutzung des Hubble Legacy Archive erleichtern
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Mittwoch, 22. August 2012
Planetarium Bochum: Ferne Welten, fremdes Leben?
Eine neue Show hatte am 21. August im Planetarium Bochum Premiere. Zwei Jahre lang haben sechs Planetarien an dieser Show gearbeitet. Ich war gestern Abend einer der vielen geladenen Zuschauer und ich kann dem Bericht auf Skyweek voll und ganz zustimmen. Den Machern um Dr. Voss und Prof. Hüttemeister ist eine wirklich beeindruckende Planetariumsshow gelungen. Meinen Glückwunsch!
Und hier der Link zu einer kurzen Reportage in der WDR Lokalzeit Ruhr.
Und hier der Link zu einer kurzen Reportage in der WDR Lokalzeit Ruhr.
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Susanne Hüttemeister
Freitag, 10. August 2012
Hubble's Hidden Treasures 2012 Contest
Einsendeschluss für Hubble’s Hidden Treasures
Am 31. Mai war schluss! Bis zu diesem Datum konnte man Bilder für den Hubble’s Hidden Treasures 2012 Contest einreichen. Es gibt zwei Kategorien:
a) Bilder aus dem Hubble-Archiv, die mit dem Onlinetool bearbeitet wurden und
b) mit Bildbearbeitungssoftware am eigenen Rechner bearbeitet worden waren.
Um das deutlich zu machen, es ging nicht um eigene Astrofotos. Nein, die zu bearbeitetenden Bilder sind Roh-Bilder, aufgenommen vom Hubble Space Telescope!
Danach musste man die Aufnahmen auf den entsprechenden Hubble-Account bei Flickr hochladen. Also einen Flickr-Account erstellt und dann entweder nach Hubble’s Hidden Treasures Image Processing oder Hubble’s Hidden Treasures hochgeladen. Gesagt, getan. Hier mal mein Machwerk, das es bis in die öffentliche Abstimmung geschafft hat:
Öffentliche Abstimmung läuft!
Bis zum 15. August 2012 läuft das ‘public voting’ noch. Leider muß jeder, der abstimmen möchte eine gültige Email-Adresse hinterlassen und ein Captcha lösen. Irgendwie müssen die ESO-Leute um Oli Usher ja Spam verhindern.
Die öffentliche Abstimmung wird jeweils einen Gewinner in den beiden Kategorien hervorbringen. Der erste Platz erhält einen Alu-Print einer Hubble-Aufnahme. Und mein Bild von NGC 4217 hat es in die Endrunde geschafft! Und hier geht es zur öffentlichen Abstimmung der beiden Kategorien:
Hubble’s Hidden Treasures Image Processing competition
Hubble’s Hidden Treasures competition
Hubble Legacy Archive ist für jeden zugänglich
Über 3000 Aufnahmen sind auf die beiden Flickr-Accounts hochgeladen worden. Und alle Roh-Bilder stammen aus dem Hubble Legacy Archive, das für jeden zugänglich ist! Unter Hubble Legacy Archive Movie Tutorials findet man fünf einführende Video-Clips, die den Einstieg in die Benutzung des Hubble Legacy Archive erleichtern.
Hubble's Hidden Treasures 2012 Contest
Am 31. Mai war schluss! Bis zu diesem Datum konnte man Bilder für den Hubble’s Hidden Treasures 2012 Contest einreichen. Es gibt zwei Kategorien:
a) Bilder aus dem Hubble-Archiv, die mit dem Onlinetool bearbeitet wurden und
b) mit Bildbearbeitungssoftware am eigenen Rechner bearbeitet worden waren.
Um das deutlich zu machen, es ging nicht um eigene Astrofotos. Nein, die zu bearbeitetenden Bilder sind Roh-Bilder, aufgenommen vom Hubble Space Telescope!
Danach musste man die Aufnahmen auf den entsprechenden Hubble-Account bei Flickr hochladen. Also einen Flickr-Account erstellt und dann entweder nach Hubble’s Hidden Treasures Image Processing oder Hubble’s Hidden Treasures hochgeladen. Gesagt, getan. Hier mal mein Machwerk, das es bis in die öffentliche Abstimmung geschafft hat:
Öffentliche Abstimmung läuft!
Bis zum 15. August 2012 läuft das ‘public voting’ noch. Leider muß jeder, der abstimmen möchte eine gültige Email-Adresse hinterlassen und ein Captcha lösen. Irgendwie müssen die ESO-Leute um Oli Usher ja Spam verhindern.
Die öffentliche Abstimmung wird jeweils einen Gewinner in den beiden Kategorien hervorbringen. Der erste Platz erhält einen Alu-Print einer Hubble-Aufnahme. Und mein Bild von NGC 4217 hat es in die Endrunde geschafft! Und hier geht es zur öffentlichen Abstimmung der beiden Kategorien:
Hubble’s Hidden Treasures Image Processing competition
Hubble’s Hidden Treasures competition
Hubble Legacy Archive ist für jeden zugänglich
Über 3000 Aufnahmen sind auf die beiden Flickr-Accounts hochgeladen worden. Und alle Roh-Bilder stammen aus dem Hubble Legacy Archive, das für jeden zugänglich ist! Unter Hubble Legacy Archive Movie Tutorials findet man fünf einführende Video-Clips, die den Einstieg in die Benutzung des Hubble Legacy Archive erleichtern.
Hubble's Hidden Treasures 2012 Contest
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Sonntag, 5. August 2012
Landung von Curiosity auf dem Mars
Die NASA wird die Landung ihres Rovers Curiosity live ins Internet streamen. Nur wird es nicht viel zu sehen geben.
Vorerst nicht.
NASA TV streamt live ins WWW. Die Links:
http://www.nasa.gov/multimedia/nasatv/index.html
http://www.ustream.tv/nasahdtv?rmalang=en_US
http://www.livestation.com/en/nasa-tv/en
Die ausführlichen Pressekonferenzen gibts aus der (you)Tube:
MSL Mission Engineering Overview 55:46
MSL Mission Science Overview 55:01
MSL Mission Status and Entry, Descent and Landing Overview 1:14:10
Dort wurde auch gesagt das man erst im Laufe der Woche mit "richtigen" Bildern rechnen kann. Die ersten Bilder am Montag morgen werden nur wenige Pixel klein sein. Der Rover wird den ganzen August über getestet. Schließlich ist er ein fahrendes Labor mit hochkomplexer Technik, die erst mal überprüft und kalibriert werden muß. Erst Anfang September soll der Rover fahren!
Vorerst nicht.
NASA TV streamt live ins WWW. Die Links:
http://www.nasa.gov/multimedia/nasatv/index.html
http://www.ustream.tv/nasahdtv?rmalang=en_US
http://www.livestation.com/en/nasa-tv/en
Die ausführlichen Pressekonferenzen gibts aus der (you)Tube:
MSL Mission Engineering Overview 55:46
MSL Mission Science Overview 55:01
MSL Mission Status and Entry, Descent and Landing Overview 1:14:10
Dort wurde auch gesagt das man erst im Laufe der Woche mit "richtigen" Bildern rechnen kann. Die ersten Bilder am Montag morgen werden nur wenige Pixel klein sein. Der Rover wird den ganzen August über getestet. Schließlich ist er ein fahrendes Labor mit hochkomplexer Technik, die erst mal überprüft und kalibriert werden muß. Erst Anfang September soll der Rover fahren!
Freitag, 3. August 2012
Space Art: Bild des Monats August 2012 - NASA Mars Rover Curiosity
BILD DES MONATS AUGUST 2012

7 minutes of Terror!
Pünktlich um 7:31 Uhr mitteleuropäischer Sommerzeit, am 6. August 2012 soll der Marsrover Curiosity im Krater Gale auf dem Mars landen. Die Landung ist es, die dieses Unternehmen so spektakulär macht. Der Rover, der eigentlich Mars Science Laboratory heißt, ist schwerer und größer als jeder andere Rover. Deswegen kann man keine Airbags einsetzen. Das fahrende Laboratorium wird an einem Kran zur Marsoberfläche heruntergelassen! Aktuelle Neuigkeiten zu diesem spannenden Unternehmen findet man in Daniel Fischers Blog Skyweek und auf Astronews.
Digital, Gimp 2.8, 8400 x 11400 px, 2012.
Space Art: Bild des Monats August 2012 - NASA Mars Rover Curiosity
7 minutes of Terror!
Pünktlich um 7:31 Uhr mitteleuropäischer Sommerzeit, am 6. August 2012 soll der Marsrover Curiosity im Krater Gale auf dem Mars landen. Die Landung ist es, die dieses Unternehmen so spektakulär macht. Der Rover, der eigentlich Mars Science Laboratory heißt, ist schwerer und größer als jeder andere Rover. Deswegen kann man keine Airbags einsetzen. Das fahrende Laboratorium wird an einem Kran zur Marsoberfläche heruntergelassen! Aktuelle Neuigkeiten zu diesem spannenden Unternehmen findet man in Daniel Fischers Blog Skyweek und auf Astronews.
Digital, Gimp 2.8, 8400 x 11400 px, 2012.
Space Art: Bild des Monats August 2012 - NASA Mars Rover Curiosity
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Mittwoch, 16. Mai 2012
Planetary Images From Then and Now
Ein Philosophie-Professor aus Tennessee (USA) durchforstet die Online-Datenbanken der NASA nach Bilder, die von Raumsonden aufgenommen wurden und bearbeitet sie am heimischen Computer.
Prof. Ted Stryk veröffentlicht sie dann in seinem Blog Planetary Images From Then and Now.
Schade nur, das er kein Tutorial veröffentlicht, wie er die Aufnamen der Raumsonden Cassini, Mariner, Rosetta,Voyager, Galileo, usw. bearbeitet hat.
Prof. Ted Stryk veröffentlicht sie dann in seinem Blog Planetary Images From Then and Now.
Schade nur, das er kein Tutorial veröffentlicht, wie er die Aufnamen der Raumsonden Cassini, Mariner, Rosetta,Voyager, Galileo, usw. bearbeitet hat.
Donnerstag, 3. Mai 2012
Space Art: Bild des Monats Mai 2012 – Sojourner
Sojourner ist das erste Fahrzeug auf den Mars. 1996 brachte die Mission Mars Pathfinder den Rover auf den roten Planeten.
Das Original ist im Hochformat. Hier sieht man die untere Hälfte des Bildes.
Acryl auf Hartfaserplatte, 90 cm x 60 cm, 1997, Ausschnitt, Privatbesitz.
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